# Woman
IN SCIENCE

#WomenInScience – Starke Frauen bei EPC In technischen Berufen und Führungspositionen gelten Frauen auch in unserem modernen, emanzipierten Zeitalter noch immer als Exoten. Dabei stehen sie ihren männlichen Kollegen in Nichts nach und sorgen oft für neue Ansätze und ein empathisches Arbeitsklima.

Am 8. März, dem Weltfrauentag, steht die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft besonders im Fokus. In unserer Firmengruppe werden starke Frauen aber nicht nur an diesem einen Tag, sondern das ganze Jahr über gefördert und gefordert.

In unserer neuen Interviewserie: 

#WomenInScience – Starke Frauen bei EPC

stellen wir jeden Monat eine unserer Mitarbeiterinnen vor. Sie berichten über ihre Erfahrungen in einer männerdominierten Branche und erzählen, was sie so an Ihrem Beruf lieben. Unser Ziel ist es, noch mehr Frauen für Berufe wie die der Ingenieurin, Chemikerin oder Verfahrenstechnikerin zu begeistern:

starke Frauen
bei EPC

Nadine Henkel

Managing Director der EPC Group

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut?

Die vielen verschiedenen Herausforderungen. Jedes Projekt, jeder Kunde, jedes Land ist anders. Dementsprechend gibt es mit jedem Projekt neue Herausforderungen und auch neue Erfahrungen, die man sammeln kann. 

Wurden Sie in Ihrem Job jemals mit Vorurteilen konfrontiert? Wie sind Sie damit umgegangen?

Es kommt schon vor, dass man als Frau in einem von Männern dominierten Berufsfeld mit Vorurteilen konfrontiert wird. Das kommt meiner Meinung nach aber ganz stark auf den Charakter des Gegenübers an. Anfangs hat  mich das verunsichert, aber zwischenzeitlich habe ich kein Problem mehr damit. In so einer Situation war ich auch schon lange nicht mehr. Meine Strategie ist, einfach ich selbst zu sein und mich nicht verunsichern zu lassen. Ich glaube, wenn man als Frau zu sich steht, lösen sich viele Vorurteile ganz von selbst auf, weil man mit einem authentischen Auftreten dem Gegenüber die Grundlage für seine Vorurteile entzieht.

Welche Fähigkeiten muss man mitbringen, um sich in einem männlich geprägten Berufsfeld durchzusetzen und erfolgreich zu sein?

Ich glaube nicht, dass man besondere Fähigkeiten für männlich geprägte Berufsfelder mitbringen muss. Ein gewisses Durchsetzungsvermögen ist sicher von Vorteil. Aber ich denke, dass viele Frauen gerade mit ihrer sozialen Kompetenz, viel positiven Input in männliche Teams bringen können.

Wie sehen Sie allgemein die Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt, die sich in einem technischen Umfeld bewerben? Welche Karrierechancen sehen Sie speziell in der Ingenieurbranche?

Viele Frauen trauen sich noch nicht in männlich geprägte Berufe einzusteigen. Die Karrierechancen sind meiner Meinung nach gar nicht so schlecht. Bei uns gibt es keine Vorurteile Frauen einzustellen, es bewerben sich leider nur viel zu wenige. Diese Berufe sollten daher bei Frauen einfach noch bekannter gemacht werden. Zum Beispiel könnte man technische Berufe noch stärker in Schulen vorstellen und damit Interesse wecken.

Welche Tipps möchten Sie angehenden Ingenieurinnen mit auf den Weg geben?

Wichtig ist es, authentisch zu sein, man selbst zu bleiben und sich nicht verunsichern zu lassen. Und man muss berücksichtigen, dass Männer und Frauen nun einmal unterschiedlich sind, aber man sollte versuchen diese Unterschiede zu nutzen.

Diplom-Ingenieurin Nadine Müller arbeitet seit Anfang 2012 bei der EPC Engineering & Technologies GmbH. Zunächst war sie als Projektingenieurin im Bereich Verfahrenstechnik tätig. Vier Jahre später übernahm sie bereits eine Führungsposition als Projekt Managerin. In dieser ist sie für den Bereich Lebensmittel- und Biotechnologie verantwortlich und betreut Entwicklungs-, Innovations- und Industrie-Projekte.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut?

In meinen Projekten werden viele komplexe Aufgaben aus verschiedenen Bereichen gebündelt. Die Verfahrenstechnik beinhaltet eine Vielzahl von Themenbereichen wie beispielsweise die Prozess- und Elektrotechnik, Bau- und Anlagenplanung, den technischen Einkauf oder auch Akquisetätigkeiten. Das macht mein Aufgabengebiet sehr abwechslungsreich und vielseitig. Es ergeben sich immer wieder neue Herausforderungen und die Möglichkeit Neues zu lernen und sich weiterzuentwickeln.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Bereits als Kind haben mich biologische und chemische Prozesse interessiert und ich wusste schon sehr früh, dass ich einen naturwissenschaftlichen Beruf ergreifen wollte. Mein Vater arbeitete in meiner Kindheit als Qualitätsmanager im Bereich Elektrotechnik und mein Großvater war Konstrukteur im Anlagenbau. Beide haben mich in den Ferien manchmal mit zur Arbeit genommen. Schon damals war ich besonders fasziniert von den Maschinen und den Produktionsabläufen. Diese Begeisterung von damals hat mich bis heute nicht losgelassen.

Wurden Sie in Ihrem Job jemals mit Vorurteilen konfrontiert? Wie sind Sie damit umgegangen?

Es passiert hin und wieder, dass man als Frau in Gesprächen stärker hinterfragt oder auch kritisiert wird. Aber aus meiner Erfahrung kann man mit Leistung und Wissen auch in einer Männerdomäne überzeugen! Ich bin mir einfach selbst treu geblieben und habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Das hat immer Wirkung gezeigt.

Wie sehen Sie allgemein die Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt, die sich in einem technischen Umfeld bewerben? Welche Karrierechancen sehen Sie speziell in der Ingenieurbranche?

Ich schätze die Karrierechancen für Frauen in der Ingenieurbranche als sehr gut ein. Gut ausgebildete Fachkräfte, vor allem im Ingenieurwesen werden dringend gesucht – egal ob Mann oder Frau. Außerdem ist mir aufgefallen, dass der Frauenanteil in den letzten Jahren gestiegen ist. Das liegt meiner Meinung nach vor allem daran, dass die Leistungen von Frauen in von Männern dominierten Branchen zunehmend mehr akzeptiert und anerkannt werden./p>

Welche Tipps würden Sie angehenden Ingenieurinnen mit auf den Weg geben?

Sie sollten mutig sein und vor allem auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen. Männlichen Kollegen, die versuchen aufzutrumpfen tritt man am besten mit Gelassenheit und Humor entgegen. Wichtig ist es vor allem, die eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.

Nadine Müller

Projekt Managerin Verfahrenstechnik

Sofia König

Projektleiterin

Sofia König arbeitet seit Anfang 2007 bei der EPC Engineering & Technologies GmbH in Rudolstadt. Als Quereinsteigerin startete sie zunächst als Sachbearbeiterin in der Exportabteilung. Ihre Aufgaben reichen von der Ausarbeitung und Übersetzung von Außenhandelsverträgen und Beilagen, Übersetzung von Engineeringunterlagen bis hin zur Export- und Importabwicklung, Projektkoordination zwischen Auftraggeber und Lieferanten, sowie Kommunikation und Schriftverkehr mit den Kunden. Durch ihre „universellen“ Einsatzmöglichkeiten konnte sie weitreichende Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln und sich weiterentwickeln. Zukünftig wird sich ihr Fokus auf Projekte aus dem russisch sprechenden Raum konzentrieren.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut?

Meine Arbeit ist sehr vielseitig und anspruchsvoll, sie fordert umfangreiches Wissen in den verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel im Vertragswesen oder auch im technischen Bereich. Die Abwicklung komplexer und anspruchsvoller Projekte ist immer wieder eine Herausforderung für mich. Es bietet mir aber auch die Möglichkeit Neues zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu Geschäftspartnern zu pflegen.

Wie sind Sie zu Ihrem heutigen Job gekommen?

Aufgrund meiner Russischkenntnisse wurde ich als Quereinsteigerin in der Exportabteilung bei der EPC eingestellt. Ich habe mich in den letzten Jahren in dieses Aufgabengebiet sehr gut eingearbeitet und umfangreiche Erfahrungen im Außenhandel, insbesondere für den osteuropäischen Raum, gesammelt. Durch die Teilnahme an zahlreichen Seminaren konnte ich mir zusätzliche Fachkenntnisse wie z.B. im Zoll- und Außenwirtschaftsrecht aneignen. Meine berufsbegleitende Weiterbildung zur Fachkauffrau für Einkauf und Logistik ermöglicht mir zukünftig anspruchsvolle Tätigkeiten als Projektleiterin zu übernehmen.

Wurden Sie in Ihrem Job jemals mit Vorurteilen konfrontiert? Wie sind Sie damit umgegangen?

Meiner Meinung gibt es Vorurteile sowohl im Berufsleben, aber auch auf privater Ebene. Dieses Verhalten bedeutet für mich, dass die Person im Unterbewusstsein möglicherweise bereits schlechte Erfahrungen in bestimmten Situationen gemacht hat. Dieses „Schubladendenken“ beeinflusst die persönlichen Einstellungen gegenüber anderen Personen und führt dazu, dass man auf seinem Standpunkt verharrt und andere Meinungen nicht anerkennt. Wenn ich in der Situation bin, dass ich mit Vorurteilen konfrontiert werde, erachte ich es als wichtig, offen und ehrlich darüber zu sprechen.

Welche Fähigkeiten muss man mitbringen, um sich in einem männlich geprägten Berufsfeld durchzusetzen und erfolgreich zu sein?

Teamfähigkeit ist aus meiner Sicht das Wichtigste in meinem Beruf. Du kannst selbst nur so gut sein, wie dein Team ist. Aufgrund der Tatsache, dass man hauptsächlich mit männlichen Kollegen zusammenarbeitet, sollte man als Frau in jedem Fall ein gewisses Durchsetzungsvermögen mitbringen./p>

Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Jedes Projekt ist eine Herausforderung, aber ich würde das letzte Projekt mit einem Kunden aus Russland als das Schwerste und Umfangreichste bezeichnen. Hier waren nicht nur Kenntnisse im deutschen Exportgeschäft gefragt, sondern es erforderte zusätzlich gute Kenntnisse im russischen Importzollwesen, um die Abwicklung des Projektes problemlos durchführen zu können. Dank der Unterstützung meiner Kollegen und unserer Geschäftspartner konnten wir diese Herausforderungen erfolgreich meistern und haben dadurch sehr viel neues Wissen gewonnen.

Diplom-Mathematikerin Katrin Kühn hat im Mai 2017 die Bereichsleitung für Projektentwicklung der HI Bauprojekt GmbH in Jena übernommen. Mit über 20 Jahren im Management in verschiedenen Branchen verfügt sie über die notwendige Kompetenz und Erfahrung für diese Aufgabe.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut?

Meine Aufgaben bei der HI Bauprojekt GmbH sind anspruchsvoll und abwechslungsreich. Für mich als Projektentwicklerin gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Dabei geht es nicht um die Frage, warum ich ein Problem/eine Aufgabe nicht bewältigen kann, sondern um die Frage, wie packe ich das an. Es wird jedenfalls nicht langweilig und ist nicht immer leicht. Und ganz wichtig, im Team von HI Bauprojekt zu arbeiten, macht sehr viel Spaß.

Warum haben Sie sich für diesen Beruf entschieden?

Als Schülerin hat mich das logische Denken in der Mathematik immer begeistert. Man musste nicht viel auswendig lernen und konnte auch knifflige Aufgaben lösen. Das wollte ich im Studium unbedingt fortsetzen. Heute sage ich immer, ich habe sieben Jahre Denken gelernt.

Als Absolventin begann ich im September 1989 in der Geräteentwicklung im “Erdbebeninstitut” in Jena. Durch die Wende war das eine sehr spannende Zeit. Plötzlich hieß es, Fördermittel einwerben. Marketing war also angesagt. Als die ersten Gelder kamen, mussten diese verwaltet werden. Das ist dann auf meinem Tisch gelandet – Mathematiker und Zahlen passt für alle immer zusammen.

Durch die Projektarbeit hatte ich mit drei Kollegen viele Erfahrungen gesammelt, die über die Forschung hinaus gingen. So haben wir 1993 ein Technologie-Unternehmen gegründet und ich bin mit 29 Jahren geschäftsführende Gesellschafterin geworden. Nach zehn Jahren habe ich mich beruflich verändert. Mit meinen Erfahrungen als Geschäftsführerin habe ich überwiegend im Management in verschiedenen Positionen gearbeitet. Dabei konnte ich von meinem Verständnis für technisch anspruchsvolle Themen und für kaufmännische Fragen profitieren.

Haben Sie (berufliche) Vorbilder?

Erfolgreiche Unternehmer faszinieren mich, egal ob sie ein kleines oder ein mittelständiges Unternehmen führen. Jena bietet dafür viele gute Beispiele. Da ich in Jena mehrere Jahre Technologie-Gründer beraten habe, fällt es mir schwer ein einzelnes Unternehmen zu nennen.

Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Technologieunternehmen haben häufig einen langen, steinigen Weg bis sie sich erfolgreich am Markt etablieren können. Das Einwerben von Venture Capital für das eigene Technologieunternehmen war eine große berufliche Herausforderung für mich. Besonders, wenn man als geschäftsführende Gesellschafterin weiß, dass eine erfolgreiche Mitteleinwerbung elementar für das Unternehmen ist. Gemeistert habe ich das mit einem großen Netzwerk: dazu zählten mein Geschäftspartner, der ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens war, Kunden, Berater, gute Freunde und ganz wichtig die Familie, die mir als Mutter von drei Kindern den Rücken immer wieder freigehalten hat./p>

Welche Tipps würden Sie angehenden Ingenieurinnen mit auf den Weg geben?

Fest an sich selbst glauben, überzeugend auftreten, stetig weiterlernen und aktiv “netzwerken”.

Katrin Kühn

Bereichsleiterin Projektentwicklung bei der HI Bauprojekt GmbH

Corinne Ziege

Geschäftsführerin bei der CRYOTEC Anlagenbau GmbH

Corinne Ziege begann Ihre Karriere bei der EPC Group vor mehr als 18 Jahren als Projektingenieurin. Seit 2016 ist sie beim Tochterunternehmen CRYOTEC Anlagenbau GmbH in Wurzen bei Leipzig tätig. Dort überzeugte sie als Leiterin Projektmanagement und Prokuristin weiter mit Ihren Führungsqualitäten und stieg im April dieses Jahres zur Geschäftsführerin des Wurzener Anlagenbauunternehmens auf. Als Managing Director verantwortet Sie die operative Unternehmenssteuerung.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Job besonders gut?

Das spannendste an meinem Job ist, dass kein Projekt dem anderen gleicht. Durch die langjährige Arbeit mit vielfältigsten Kunden aus den unterschiedlichsten Märkten in der ganzen Welt ist meine Tätigkeit sehr abwechslungsreich und gleichzeitig sehr anspruchsvoll – obwohl sie natürlich auch immer wiederkehrende Prozesse und Aufgaben beinhaltet. Besonders beeindruckend sind für mich die Reisen und die Arbeit im Ausland. Mein Job führt mich in Länder, die ich so als interessantes Reiseland gar nicht gesehen habe.

Wurden Sie in Ihrem Job jemals mit Vorurteilen konfrontiert? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen und wenn nein, wie würden Sie damit umgehen?

Erfahrungen mit Vorurteilen auf beruflicher Ebene habe ich bisher glücklicherweise keine gemacht. Jedoch kann ich eine kleine Anekdote erzählen: Bei einer Geschäftsreise in die Vereinigten Arabischen Emirate kam bei der Einreise einmal die Frage auf, wieso ich alleine reise und, ob ich denn die Erlaubnis meines Mannes habe, dies zu tun. Da war ich doch sehr kurz sprachlos, aber mit dem nötigen Selbstbewusstsein und Geduld, habe ich deutlich erklärt, dass wir Frauen in Europa selbständig reisen dürfen. Mein Visum und die Erlaubnis zur Einreise habe ich daraufhin ohne Probleme bekommen.

Welche Fähigkeiten muss man mitbringen, um sich in einem männlich geprägten Berufsfeld durchzusetzen und erfolgreich zu sein?

Meiner Meinung nach muss man in erster Linie authentisch sein, sich selbst treu bleiben. Zudem sind aktives Zuhören und Nachfragen wichtige Eigenschaften – nicht nur in der Zusammenarbeit mit männlichen Kollegen. Um in der heutigen Berufswelt als Entscheider akzeptiert zu werden, zählen Eigenschaften wie sicheres Auftreten, klares Beziehen eines Standpunktes; deutliches Formulieren von Aufgaben, Fairness und natürlich Ehrlichkeit – ich möchte betonen, dass dies Anforderungen im Umgang zwischen allen Menschen sind. In meinem beruflichen Alltag vergesse ich den Unterschied Mann – Frau.

Was war Ihre bisher größte berufliche Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

Wir hatten einmal tagelange, zähe und Kräfte zehrende Projektberatungen in China. Hinzu kam die Zeitverschiebung und kulturelle Besonderheiten in Asien, wie etwa das Essen und die Mentalität. Als ich dies das erste Mal erlebt habe, empfand ich es als eine besondere Herausforderung, an der ich wiederum sehr gewachsen bin. Ich habe gelernt mit mir selbst geduldiger zu sein, zu beobachten, Eindrücke aufzusaugen. Seitdem kann mich leichter auf andere Kulturen einstellen und habe Freude daran.

Wie sehen Sie allgemein die Chancen für Frauen auf dem Arbeitsmarkt, die sich in einem technischen Umfeld bewerben? Welche Karrierechancen sehen Sie für Frauen speziell in der Ingenieurbranche?

Meiner Meinung nach stehen die Chancen für Frauen sehr gut. Zwischen Männern und Frauen gibt es, was beispielsweise das technische Verständnis angeht, keinerlei Unterschied. Ich finde außerdem, dass Frauen über eine optimale Auffassungsgabe verfügen und sich durch schnelles Umdenken und Kombinieren auszeichnen. Alles Eigenschaften, die in der Branche unbedingt nötig sind. Bei Cryotec haben wir eine Frauenquote von fast 40%. Wir werden unter unseren Kollegen sehr gern im Team gesehen und zeigen unser Können als Projektleiterin oder auch als Projektassistentin sowie im sehr technisch geprägten Bereich der Verfahrenstechnik.

Juliane Stange (Dipl.-Ing.) has been working for EPC Group for more than ten years. She started in 2007 as a Project Engineer for object planning /architecture at EPC Engineering & Technologies GmbH in Rudolstadt. Since 2015 she has joined the subsidiary HI Bauprojekt GmbH in Jena.

As an Architect and Project Manager, she is responsible for a wide variety of different projects ranging from site planning to general planning of conversion measures and new buildings.

What do you like most about your job?

As an architect, I am responsible for a wide variety of planning activities. I appreciate the variety of projects, whether large or small ones. For me it’s, and it is always a great experience to be part of these projects.

I am also interested in working with clients who have no idea of what their new building will look like. The challenge is to develop the first ideas and to create a concept with the client to find a combination between the customers’ requirements and my ideas. The best way for me is planning and supervising a project as an architect from start to finish, which means from the first idea, the first sketches to completion and handover to the client.

Can you name any person or company that has influenced you in your professional life?

Indeed, there are some famous architects, German and international ones – such as Zaha Hadid and Le Corbusier – I admire what they have designed and built. In addition, I also like their magnificent works and how they succeed despite adverse conditions.

But these are not real role models for me. My parents inspired me a lot. In fact, both of them have worked in the field of civil engineering. You could say that I grew up with touch points to architecture and construction. That is what also inspired me to start my studies in architecture. Although my mother, also an architect advised me not to become an architect, because she knew that it is a very challenging and often hard job.

In fact, she also knew that there are so many architects in Germany. Currently there are more than 130,000 members in the Chambers of Architects.

Have you ever been confronted with prejudices in your job? 

Fortunately, I have not experienced any prejudices so far.

Except for the fact that as a young woman and as a job newcomer in the field of construction especially the craftsmen sometimes “looked at you from an angle” – according to “…and now she wants to tell us what and how we have to do what…”. I could tell you some funny stories. But that was never a discrimination statement or a personal attack, but rather amusing.

Which skills are required to succeed in a male-dominated business?

The most important aspect is to believe in yourself and in what you can achieve.

Unfortunately, as a woman you often have to prove that you can do the same work in the same way. You need to be self-confident, have your own opinion and stand up for it even in difficult times and at the same time keep being friendly and authentic. These characteristics and skills are very important in all professions and industries. It’s not always easy, especially in difficult circumstances and under pressure.

How do you generally see the opportunities for women who apply for jobs in a technical environment? What career opportunities do you see for them, especially in the engineering sector?

In my opinion there are good career opportunities for women. For instance, many employees in the field of architecture and construction will retire in the next years.

Furthermore, the German economy needs more female employees. First of all, women who are well educated and who can combine technical understanding with female intuition are highly required. That is what counts in the field of planning. The client wants to feel understood and integrated in the project.

Juliane Stange

Architect at HI Bauprojekt GmbH

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